Hallo liebe Daheimgebliebenen,
ja, Ihr lest richtig... wir sind wohlbehalten und (fast) ohne Zwischenfaelle in San Francisco angekommen.
Muenchen, 5 Uhr, trocken, Frisur sitzt -
Drei Wetter Taft
London, 11.30 Uhr, sonnig, 20 Grad, Frisur haelt -
Drei Wetter Taft
San Francisco 23.20 Uhr, windig, Sonne, 25 Grad,
Frisur zerstoert - Drei Wetter Taft
Naja, Sabrina sah aus wie Struwelpeter, Peters Frisur sass perfekt und ich sah aus wie ein explodierter Handfeger... vom Reiben der Haare am Flugzeugsitz! Wirklich, als haette ich in eine Steckdose gefasst...
Wie heisst das? Murphys Gesetz: was schiefgehen kann, geht schief... Naja, eine Sache zumindest: wir chillen also mal schoen, mein allererstes Mal ueberhaupt, bei Starbucks im Londoner Flughafen. Und chillen weiter und auf dem Klo (!) hoere ich die Durchsage unseres Fluges auf Flugsteig B34. Soweit so gut, denn wir sind ja durch die Zeitverschiebung Stunden zu frueh dran, so dachten wir... Bloss dass wir auf Flugsteig C65 sassen... Jetzt kommt Ihr!
Wir hechteln also zu Fuss zurueck, denn es ging wie gesagt alles schief: falsche Auskunft vom Servicepersonal bzgl. des Aufzugs, dann landeten wir an der U-Bahn von der verkehrten Seite und wurden mehr oder weniger hinauskomplimentiert und mussten zu Fuss durch einen Tunnel latschen (mit schwerem Handgepaeck - ich wusste nicht wiiiiiiie schwer Kuehlakkus sein koennen!), bloss um es gerade rechtzeitig zum Boarding zu schaffen, als der Schalter oeffnete.
In San Francisco selbst, poebelte uns der erste Servicefuzzi gleich an (!) was wir denn am Abend noch vorhaetten... Was fuer eine Wortwahl! Ich dachte der will uns Karten fuer Tabledance andrehen *kicher*, dabei meinte er wohin wir wollen, bzgl. des Super Shuttles zum Hotel... Ich poebelte also zurueck und verklickerte ihm es sei erst Nachmittag und niemand wolle ihn kariert anreden. Anschliessend zog uns der polnische Fahrer noch ueber den Tisch indem er zwei Dollar pro Person mehr verlangte als eigentlich zulaessig, aber darueber waren wir uns nicht ganz einig, vielleicht stimmte der Preis ja.
Peter erkundete als Mann im Haus natuerlich gleich das Terrain und fing uns einen Baeren, sozusagen... Wasser und Eis hat er besorgt und gleich die Info dazu fuer die Benutzung der oeffentlichen Verkehrsmittel. Fotos von der Cable Car Bahn haben wir also schon (wo die umdrehen) und einen Drei-Tages-Pass.
Nach 25 Stunden auf den Beinen und Fast Food von Carl`s Junior im Bauch landeten wir dann auch schon um 20.30 Uhr Ortszeit im Bett. Peter wollte noch fernsehen, waehrend ich mich in der Dusche mit Eiswasser herumschlug (die Technik muss erst noch gelernt werden) und bis ich aus dem Bad kam schliefen meine beiden Krieger auch schon sanft... mehr oder weniger, denn um Mitternacht gab`s Radau aufm Flur.
Eine Panne hatte ich auch: vor lauter Aufregung und Muedigkeit im Flieger, jagte ich die erste unterwegs-Spritze aus Versehen in die Luft, statt in meinen Po. Das ist teuer und nicht so lustig, da mir ja jetzt eine fehlt. Und ich nahm extra keinen Ersatz mit... *wein wein wein*
So, fuer den Moment ist das Alles, wir kaempfen noch mit dem Jetlag und schnappen bei den Preisen stuendlich Luft! Morgen mehr. Liebe Gruesse an Euch alle, aus dem bewoelkten San Francisco, denn wir gehen uns jetzt auf den drei Routen der Cable Car Bahn den Wind um die Ohren pfeifen lassen. Bis zum naechsten Eintrag!
Ist ja ganz schön aufregend euer Urlaubsbeginn :)
AntwortenLöschenDanke Dir Walter und ja, es war tatsächlich aufregend und auch anstrengend sich so lange auf den Beinen halten zu müssen. Lies dazu bitte auch den nächsten Beitrag, das erklärt alles... ;-) LG von uns Dreien aus USA nach Austria
AntwortenLöschen