Eine kleine Hochebene
im Norden Sardiniens trägt einen magischen Namen: Valle della Luna. Das war
einer unserer ersten Reiseeindrücke der Insel. Eine vielseitige und
atemberaubende Landschaft, die wir hier, bei uns daheim, so nicht kennen.
In der letzten Eiszeit
auf Sardinien haben Gletscher, Wind und Wetter dort bizarre Felsen und Hügel
geschaffen, massive, hausgroße Findlinge aus Granitstein durch die Landschaft
geschoben und Felsbrocken übereinander getürmt. Sie bilden eine schier endlose
Landschaft aus Granit, Tafoni-Felsen und Steinplateaus.
Valle della Luna
besteht daher aus riesigen Granitfelsen, die in Jahrtausenden von der Natur geformt
wurden und eine einmalige Kulisse bilden, umgeben von verschiedenen Buchten,
die eingerahmt werden von der dichten, unberührten Macchia des Mittelmeerraums.
Stellt Euch eine grüne Fläche umgeben von riesigen Granitfelsen in den
unterschiedlichsten Formen vor.
Hier findet man auch den
“Mönch mit Kapuze” (“Frate col cappuccio”).
Der Beiname „Tal des
Mondes“ geht auf einige weiße Granitfelsen zurück, die nachts im Mondschein
leuchten. Ob diese Landschaft nun wirklich einem Tal auf dem Mond gleicht,
liegt im Auge des Betrachters. Die bizarre Landschaft der Hochebene,
eingebettet in die Berge der Gallura,
mit Fernblick auf das gewaltige Limbara-Massiv, ist aber wirklich
außergewöhnlich.
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| Alien-Kopf (oder aus der Römerzeit?) |
Es gehört zu den
offenen Geheimnissen von Capo Testa.
Kein Schild führt in das Tal auf dem Felskap bei Santa Teresa,
in dem es spektakuläre Gesteinsformen und zum Teil bearbeitete Granitblöcke aus
der Römerzeit zu entdecken gibt.
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| Echse oder Schildkröte oder sowas... |
Das Tal war in den 1970er
Jahren europaweit als Tal der Hippies
bekannt. Der zugehörige Strand war außerdem bei Freunden des FKK sehr beliebt. Auch
heute noch wohnen einige Blumenkinder in den Höhlen und zwischen den Felsen des
Tals. Bei Vollmond scheinen
die Felsen des Tals zu leben: im Spiel von Licht und Schatten erheben sich
magische Formen und Figuren aus den Felsen, glitzert der Granit im Zwielicht
der Nacht. Manchmal dient das "Valle" auch für sommernächtliche
Raves. Höchst inoffiziell, versteht sich.
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| Planet der Affen - Affenkopf? Oder Bärenkopf? |
Der weniger poetische Name, der
Landschaft bei Aggius,
lautet hingegen „Piana dei Gran Sassi“, auf gut deutsch „Ebene der großen
Steine“.
| Schildkröte (sagt Peter, siehst Du's nicht? Nö. Ihr?) |
| Hexenfelsen |
Die einzigartige, eindrucksvolle
Landschaft macht diesen Ort zu einem absolut einmaligen Erlebnis.
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| Hippie-Verstecke? |
Obwohl diese Hochebene
nordwestlich von Aggius ein
einmaliges Naturparadies ist, sind Landschaft und Natur hier nicht durch einen
Naturpark geschützt. Kuhweiden, Haferfelder und ein Granitsteinbruch gliedern
sich harmonisch in die Landschaft ein. Da die Wiesen und Wälder aber von Bauern
genutzt werden, sind viele Gebiete weitläufig eingezäunt und wer hier wandern
will, muß zwangsläufig mit einer der vielen Stichstraßen und Feldwege Vorliebnehmen.
| Jasmina & Alex 1/2 dynamisches Quartett |
| Alex, Jasmina, Regina & Peter = das dynamische Quartett |
Hinter jedem Felsturm verbirgt sich
eine andere Landschaft: mal eine Geröllwüste, unterbrochen von Sträuchern und Rosenbüschen,
mal weite Grasländer, in der eine Unzahl von Insekten, Schmetterlingen, Spinnen
und Vögeln leben. Dann dunkle Stein- und Korkeichenwälder mit Farnen und
Affodill-Lilien überwuchert, sowie saftige Wiesen und Felder, in denen einige
Bauern Landwirtschaft betreiben. In den Bächen und Auen des Valle della Luna leben
wilde Landschildkröten, Nattern und Frösche. In den zahlreichen Fugen der
Steinmauern, die das Tal wie ein Netz überziehen, fühlen sich Eidechsen und
Salamander gleichermaßen wohl.
Rocco d'Elephante: Ein riesiger Felsbrocken,
der durch Wind und Wetter die Umrisse eines gewaltigen Elefanten erhalten hat.
Man findet ihn unweit von Castelsardo, direkt an der Straße. Jeder Tourist hat
hier einen Pflicht-Foto-Stop.
Und übrigens sind wir bei der Anfahrt
nach Sardinien, durch Italien, auch an Carrara vorbeigefahren, die Stadt, die
bekannt ist für ihre Marmor-Steinbrüche. Leider hatten wir es eilig und mußten
so mit den Granitsteinbrüchen auf Sardinien vorlieb nehmen… *grins* Nicht, daß
es für diesen Beitrag relevant wäre, aber ich fand es zumindest erwähnenswert.
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| Steinadler aus Stein? |
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| Möwe? |
Ich hoffe Ihr erfreut Euch an den
Bildern, in die jeder von uns etwas Anderes hinein interpretieren kann.
Noch die üblichen Quellenangaben:
http://sardinien.com , http://delphina-hotels.de , http://www.archivio.sardegnatourismo.it und natürlich http://wikipedia.org/wiki/Bianco_Sardo
http://sardinien.com , http://delphina-hotels.de , http://www.archivio.sardegnatourismo.it und natürlich http://wikipedia.org/wiki/Bianco_Sardo
Wir hoffen Euch unterhaltsam unseren
Urlaub näher gebracht zu haben. Sardinien ist wirklich eine (oder mehrere) Reise(n)
wert!
Hiermit schließt für Heute, Euer
allseits beliebtes Viertele des dynamischen Quartetts und zwar mittlererweile
natürlich aus den heimatlichen Gefilden:
Regina-lein.
Und demnächst geht es dann schon weiter,
mit den Urlaubsvorbereitungen unserer in 2 ½ Monaten anstehenden, nächsten
Reise… zu den Muselmännern, nach Nordzypern.
Also bitte WEITERLESEN und fleißig
KOMMENTIEREN!












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