Liebe Mitreisende, Heute war es so weit, wir mußten unser
Feriendomizil, Cala Ginepro in Orosei, leider verlassen. Mit Ach und Krach
haben wir noch ein paar Fotos von der Anlage knipsen können, denn schon wieder
war Frühstück um 7 angesagt und Abfahrt bis 8 Uhr 30.
Im letzten Moment konnte ich meine Koffer packen, was Peter
gestern Nacht in Ruhe erledigte, während ich noch zwei Blogposts schrieb und
duschte und Haare wusch. Bis ich fertig war, zeigte die Uhr schon Mitternacht.
Das war mal wieder eine kurze Nacht und ohne meine kleinen Helferlein
(Tabletten) hätte ich es wohl nicht geschafft. Nun schreit mein Körper nach
Rast, auch Peters. Mit seinen beiden Fußverletzungen ist das Laufen seit Tagen
nicht so prickelnd. Wir lassen uns aber nicht ausbremsen, wollen schließlich im
Urlaub was erleben.
Zwei Mitstreiter wollten den Ausflug nicht mitmachen, daher
fuhren wir einen Umweg über Olbia, um die Beiden dort abzusetzen und um 17 Uhr
wieder abzuholen. Quasi nach unserem Fakultativausflug.
Nach Abfahrt mit unserem Bus, samt Stefan und Salvatore,
zuckelten wir gen Palau los. Dort gab es eigentlich nichts Besonderes zu
besichtigen, halt die Landschaft und Historie, ein wunderschönes Städtchen,
welches wir ausgiebig knipsten. Heute bei übrigens 29 Grad Celsius. Seid
neidisch. Ich habe extra eine Schicht Sonnenmilch aufgetragen!
Fotos seht Ihr hier. Von der Stadt, nicht der Sonnenmilch. Jede
Menge Palmen, Boote, Wasser, Landschaft und interessante Ausblicke in die Stadt
Palau.
Ehrlich gesagt habe ich vergessen wo wir zu Mittag aßen, ob
das nun in Palau oder auf La Maddalena war. Jedenfalls in einem schicken
Straßencafé. Aber laßt mich weiter rekapitulieren.
Wir mußten von dort auf einer kleinen Fähre auf die Insel La
Maddalena übersetzen. Mit Bus und Koffern und allem Pipapo. Jedoch dauerte die
Fahrt nur 15 Minuten und man, war das windig auf See. Zum Glück schien die
Sonne, aber da hätte selbst Drei-Wetter-Taft nicht mehr geholfen, Uschi! Und
Alles ohne Weste. *schnauf* Die Rückfahrt haben Peter und ich weitestgehend
unter Deck verbracht, denn die Gegend haben wir nun schon zur Genüge
fotografiert. Wir machten ein kurzes Powernapping.
Auf La Maddalena wieder das gleiche Spiel: sightseeing bis
zum Umfallen und glücklicherweise ging’s mit dem Bus hoch zu einem
Aussichtspunkt, von dem aus wir noch ein wenig von der Costa Smeralda
entdeckten. Auch hier wurden wieder reichlich Fotos geschoßen, habt keine
Sorge.
Gegen 15 Uhr traten wir die Rückreise auf der Mini-Fähre an
(Untertreibung des Jahrhunderts, denn auch hier ließen sich die Autos, LKW und
Busse, Motorräder stapeln). Ratzfatz zurück auf der Insel, gurkten wir von
Palau nach Golfo Aranci, wo um 21 Uhr unsere Nachtfähre ablegen soll.
Wir setzten Salvatore vorher noch am Hafengelände ab, er hat
seine Arbeit getan und ist uns los. Stefan muß weiter leiden. *grins*
Viel zu früh (um 16 Uhr 30) kamen wir an der Ablegestelle an
und mußten noch einiges an Zeit totschlagen, da wir nicht vor 19 Uhr an Bord
durften. Wir sind ja jetzt schon alte (erfahrene) Hasen und kennen uns voll
aus. Bewegen uns auf der Fähre relativ routiniert.
Was auch schön ist, ist daß wir uns im Italienischen schon
viel sicherer geworden sind – ist aber auch nicht schwierig bei so viel
Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Entgegenkommen der Sarden – und die Insel
wieder mit einem weinenden Auge verlassen werden. Gerade wo wir die Sprache
souverän anwenden können. Hat Peter gesagt (oder so ähnlich), hört, hört!
Über Nacht werden wir also wieder gen Festland (Livorno)
tuckern. Irgendwann Morgen werden wir ankommen und am Donnerstag hat uns der
Alltag schon wieder. Wir wollen eigentlich nicht Heim, da wir die letzten Tage
schon recht genossen haben und das Wetter Zuhause ja nicht so prickelnd sein
soll. 16 Grad und Regen, habe ich gehört? *entsetzt* Ich hatte noch nicht
einmal genügend Zeit einen Sonnenbrand zu kriegen… *kopfschüttel*
Übrigens, entgegen Birgits Erfahrung in Thailand, habe ich
mit Anti Brumm nur positive Erfahrungen gemacht. Habe keinen Stich zu
vermelden.
In unserem Reisegepäck befinden sich also die Hirtensalami
und der Hirtenkäse, sowie Mitbringsel für Sabrina, Oma, Karin und Erika.
Außerdem haben wir Heute endlich die versprochenen Postkarten (und eine Überraschungspostkarte)
losjagen können. Sardische Briefkästen sind übrigens weinrot.
So, hofft nicht, daß wir so bald zu Bloggen aufhören, denn
wir müssen ja noch eine Nachberichterstattung vornehmen und Ihr habt einfach
noch nicht genügend Fotos gesehen, finden wir. Daher: weiter fleißig nachlesen.
Bleibt mir nur mich jetzt auf eine schuckelige Nacht
einzustellen, diesmal stehen unsere Betten nämlich in Fahrtrichtung, das heißt
es wird munter kopfüber hoch und runter gehen *sieht sich schon im bett hinundherrollen*,
auf einen frühen Morgen mit Frühstück an Bord und letztlich auf eine
stundenlange Busfahrt zurück in die Heimat, vermutlich wieder über die Schweiz.
Also, bis wir uns wiederlesen/wiedersehen, es grüßt wie
immer die eine Hälfte, der Hälfte, des dynamischen Quartetts,
Eure Regina.


















Wow, die Zeit ist ja wie im Flug vergangen...ihr seid schon wieder auf dem Heimweg!
AntwortenLöschenAber tolle Bilder und tolle Landschaft, ganz so wie man sich das vorstellt, bzw. ich mir Sardinen vorgestellt habe.
Keine Angst - wir hatten heute auch 28 Grad und gestern war auch nicht von schlechten Eltern - aber leider soll´s am WE wieder kalt werden, also speichert die aufgenommene sardische Wärme, damit ihr noch länger was davon habt.
Gute Ankunft !
Vielen Dank Claudia, wir sind gut angekommen und haben versucht soviel vom guten Wetter wie möglich in's Reisegepäck reinzuquetschen. *zwinker*
LöschenLG, Regina
Achja,... Urlaub geht einfach immer viel zu schnell vorbei.
LöschenWie war denn die Nacht auf der Fähre noch?
Da hast Du Recht, Biggi. Die Nachtfähren-Fahrt war total entspannt. Ruhige See, kein Rumkugeln. Kurz halt, weil wir so früh frühstücken und abfahren sollten. Die Gruppendynamik hat gepasst, daher war die Stimmung auch gut. Und auf der Fähre konnte man wenigstens herumlaufen, nicht so eingeklemmt wie im Bus. Vor allem der Sonnenuntergang vom Schiff aus war schön anzuschauen. Wir können nicht meckern.
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