Dienstag, 22. Oktober 2019

Montag - Sportlich, sportlich!

Um es zusammenzufassen... es war ein sehr aktiver, langer Tag. Und... schee war's (wie nicht anders zu erwarten, oder? *zwinker*). Doch fangen wir am Anfang an *läßt tag revue passieren*

Wir kamen ja in *sprich* Pettrovaz erst mittags los. Verdeck offen, Haare auch, Drei Wetter Taft und meinen Strohhut auf, eingecremt. Los ging's.
Ein leichtes Frühstück im Hotel, Euch geschrieben und ab ging's in die Kaffeerösterei nach Ulcinj zu Ylka (behaupte ich jetzt einfach mal, kann nicht für die Schreibweise garantieren) und ihrer Familie, Mann, Bruder, Kinder, ein Mitarbeiter. Ein schlichtes Gebäude, im Aufbau, bzw. Ausbau befindlich. Obendrüber sind drei Büros. Ylka hat die Rösterei vererbt bekommen von ihrem Schwiegervater und obwohl sie Kosovo-Albanerin ist, hat sie dort vorher gewohnt. Sie sind jetzt umgezogen und haben dort nur noch ihren Arbeitsplatz/die Firma.

Woher ich das weiß? Die Besitzerin ist nicht nur gut mit Michael bekannt, sondern kann auch noch fließend deutsch, etwas englisch, auch der Rest der Familie.

Wir wurden wunderbar bewirtet mit türkischem Kaffee und Süßem als Beilage. Du meine Güte, war dieser Kaffee gut!!! Und das von mir *erstaunt*! Bappsüß, schwarz, sehr lecker. Wir haben uns angeschaut wie geröstet und abgepackt wird, wie die original Verpackungen aussehen, denn der Kaffee kommt aus Brasilien und wird hier als 




vermarktet. Wir haben aufgestockt, für Pavo vom Kegelverein und seine Gaststätte und natürlich auch für uns. Was für ein unterhaltsamer Nachmittag, an dem wir von Ylka und ihrem Bruder etliche Ausflugstips bekamen. Einen davon haben wir später gleich umgesetzt und unsere Pläne ein wenig über den Haufen geworfen, doch nur zu unserem Besten, glaubt mir.

Ich liebe Einheimische. So muß Urlaub. Da kommst du an Orte, die Du sonst nicht sehen würdest. Wieder einmal ein herzliches Danke an Michael, an Deine Empfehlung Ylka überhaupt erst zu besuchen. Wir können sie auch nur weiterempfehlen. Und ihren Kaffee natürlich. Und die Rösterei.








Mit unserem neu erworbenen Wissen sind wir dann gleich nach Ada Bojana an den Strand gedüst. JA, Karin, Regina war im Mittelmeer schwimmen, so richtig, bis zum Hals. Kalt war's, 20°C Wassertemperatur, oder knapp drunter, aber machbar. Mir ist das Herz nicht stehengeblieben und ich hatte meinen höchstprivaten Stolper-Verhinderungs-Experten 'an der Hand', bzw. er mich. Herrlich. Tolle Gegend.






So abgekühlt, es waren wieder warme 25 Grad den ganzen Tag über, machten wir uns auf den Weg zur Saline, weil wir Flamingos sehen wollten. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Um es abzukürzen, die Saline ist nicht mehr in Betrieb, es läuft aber eine Petition zum Erhalt und Pflege dieses Areals. Ein Anfang ist gemacht. Man kann Mountainbikes kostenlos ausleihen und die sehr weitläufige Anlage abradeln. Was wir natürlich getan haben.
Manko: sehr schlechter Zustand der Räder, die sollten wirklich gewartet werden! Und mein Manko: diese Frau hat einfach einen zu breiten Hintern für einen Sportsattel. Mannomann tat das weh. ABER: ich hab's durchgezogen und sah dabei sogar relativ sportlich aus. Fazit: der Bopos tut mer scho arg weh.



Flamingos bei der Nahrungsaufnahme, im Gruppen-Verband
Flamingos im Flug, beim 'Lift-Off'
Anschließend suchten wir den Leuchtturm, mit Montenegros ältestem Leuchtturmwärter, aber wir waren schlichtweg zu spät dran und wurden auf der einspurigen, äußerst engen Straße quasi rückwärts, sehr freundlich aber bestimmt wieder hinaus 'geleitet'.

Dafür konnten wir einen sehr schönen Olivenhain ablichten und hatten von oben auf'm 'Monte' (Berg) eine prächtige Aussicht auf den Sonnenuntergang. Dabei haben wir zwar ein Pärchen im Auto beim 'Handgemenge' (sag ich mal) gestört, aber Peter hat unbeirrt geknipst und die Zwei haben weitergemacht, hihihi. Liebe ist schön und international offensichtlich.


Den Abend wollten wir ausklingen lassen im Fischrestaurant Teuta, ebenfalls von unserem Montenegro-Experten empfohlen, da wir es aber nicht richtig ausgesprochen haben und von einem Parkplatzwächter bedrängt wurden, mehr oder weniger, landeten wir dann zwar daneben aber auch oben in einem anderen Fischrestaurant. Es heißt Kalaja. Als wir draufkamen blieben wir dennoch sitzen. Zum Verständnis, das gesuchte Lokal heißt Te-Uta, so spricht man das aus!
Die Fischplatte war gigantisch, erschwinglich und von bettelnden Katzen umlagert. Diese Aussicht war einmalig, das Essen lecker, der Kellner sehr beflissen und mehrsprachig.
Aber Leute, diese TREPPEN (!) oh mei, oh mei, oh mei. Ohne Peter würde ich immer noch dort oben auf dieser Festung (?) sitzen. Aber mei bessere Hälfte hat Abschleppdienst gespielt und war sehr geduldig mit meinem Tempo und meiner Vorsicht.









^Haben wir uns zu unserem 22. Jahrestag gegönnt... Herrlich!
Wieder ein unfallfreier Tag. Herrlich. So kann's weitergehen.
Übrigens gehen wir jetzt erstmal frühstücken und haben noch keinen Plan was wir Heute machen. Doch die Ideen kommen bestimmt mit dem Essen. *grins*

Neue Vokabel: dobro vece (guten Abend). Was guten Appetit heißt entzieht sich momentan noch meiner Kenntnis, oder ich hab's schon wieder vergessen. Klärt mich gerne in den Kommentaren auf.
Zdravo.

8 Kommentare:

  1. Ich denke für euch jeder tag die große Frage, was kommt heute,den Fotos nach viel Natur und noch nicht überlaufen, halt ein ganz anderes Flair, bist ja tapfer Regina mit deinen Unternehmungen und probierst viel aus, hast ja Peter an deiner Seite als Rettungsschwimmer, Abschleppdienst und Stütze und Fahrer, viel Interessantes noch auf eurem Urlaub, eure Hanni

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  2. Er scheint es nicht anders zu wollen... 🙂😎 wir sind wie Ar*** auf Eimer. Hihihi. Noch keine Ahnung was uns heute so einfällt. Bin doch etwas verstochen und der Hals kratzt. Wir beratschlagen gerade. Boot fahren? Altstädte ansehen? Sport treiben? Gut essen gehen? Infosachen machen. Alles zusammen? Du wirst es dann zu lesen kriegen.

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  3. I can almost smell the coffee.....I hope you don’t get a sunburn.....the night photos are beautiful with the lights shining.....enjoy.....
    Karla

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    1. Da sind wir ja froh, daß wir Dich zumindest virtuell mit auf die Reise nehmen können, Karla. Sonnenbrand habe ich noch keinen zu verzeichnen, dafür aber 18 Mückenstiche, weiß der Geier wo ich mir die geholt habe. Was nun die nächtlichen Lichter angeht... Du solltest bloß mal das mediterrane Feeling erleben, denn warm ist es ja auch abends noch, im Vergleich zu Deutschland. Kurze Hosen, T-Shirts, Flipflops, höchstens eine dünne Weste nachts, die Blumen, das frisch gemähte Gras, das nahe Meer, Fischgerichte, Eiscreme... und nicht zu vergessen das 'süße Nichtstun' das sie alle draufhaben. Da bringt man uns das Entspannen neu bei. Urlaub pur.

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  4. Habt ja doch so einiges schon gesehen und erlebt in Montenegro -
    tja wenn „einer“ äääh „zwei“ eine Reise tun dann können wir ja was erleben . ����
    -Regina und Peter - sorgen schon dafür ��
    Vom Wetter her habt ihr ja echt Glück- Sonne Sand Kies Meer was wollt ihr mehr
    Die Gegend ist wunderschön wie man sieht und Verhungern müsst ihr ja zum Glück auch nicht .
    Die Bilder sind wieder 1A

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    1. Du weißt ja, Uschi, Erholungsurlaub wollen wir keinen, wir wollen schon was sehen und mitkriegen. DAS ist dann Erholung für uns! Der Wettergott war uns wirklich wohlgesonnen, ein Glück. Und das Essen ist echt rundum lecker. Ja, Montenegro hat sehr viel Gegend. *zwinker* Freut uns, daß Euch die Bilder gefallen.

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