Dienstag, 29. Oktober 2019

Sonntag - Return to Sender

Rundblick von der Aussichtsplattform am Mausoleum:

 

Wie Ihr Euch denken könnt, war unser Rückreisetag eher unspektakulär und wehmütig, schließlich beendete er eine schöne Zeit in einer wunderbaren Gegend mit herrlichem Sommerwetter und keinem Wölkchen am Himmel.
Die Insel Sveti Stefan im Hintergrund
Hotel Rivijera
Wir sind vor dem Aufstehen aufgestanden, sozusagen. Nicht bewaffnet mit einem Frühstück als Grundlage, sondern mit einem 'lunch bag' im Gepäck, also einem verhinderten Mittagessen. Man hat uns Saft, Waffeln, Obst und ein belegtes Toastbrot mitgegeben. 

Der Nachteil ein Individualreisender zu sein ist allerdings, daß man sich um seinen sämtlichen Krempel selbst kümmern muß. Nur durch Zufälle haben wir erfahren wann wir wo sein sollen und vor allem unsere Koffer.
Rückblickend gesehen hätten wir locker 30 Minuten bis zu 1 Stunde später bei der Autovermietung auflaufen können und zum Einchecken am Flughafen sowieso.

Wie die Viehherden beim Almauftrieb, so hat es ausgesehen und sich angefühlt. Das Flughafenpersonal schien eher genervt als hilfsbereit, aber wir haben Alle das Beste draus gemacht. Los ging's für uns um 7 Uhr 15, bzw. 30. Wir transportierten uns, unsere Koffer und das Cabrio nach Tivat zum Flughafen.
Ich hatte übersehen, daß wir beim Buchen damals Abgabezeit 10 Uhr angaben, aber unsere Maschine hob ja um 10 Uhr 5 ab (!). Wir hatten Glück um 8 Uhr Jemanden von der Mietwagenfirma telefonisch zu erreichen und dann war gleich ein Mitarbeiter da, der das Fahrzeug gar nicht inspizierte. Auch gut. Aber war eh nix. Wir waren ja brave Mieter.
Autovermietung
 
Dann Anstehen und Warten an vier verschiedenen Schaltern. Danach das Boarding. Wieder warten. Und ziemlich pünktlich ging's dann um 10 Uhr ab gen Heimat. Diese Eurowings-Maschine war etwas komfortabler als die auf dem Hinflug (Peter sagt, die waren genau gleich groß...), beim Zug war's genau umgekehrt (auch das stimmt nicht, sagt er *schulterzuck* So können Eindrücke trügen!). Zum Zoll mußten wir diesmal nicht. Peter wurde auch nur beim Einchecken nach Montenegro gefilzt. Die 3 kg Kaffee, die wir im Schlepptau hatten interessierten somit Keinen.
Der Flug selbst dauerte exakt die angekündigten 2 Stunden.

Abfertigung war unhektisch und zügig, wodurch wir unseren Sky Train zum Düsseldorfer Hauptbahnhof zeitnah erreichten. Vollgestopft war er, aber egal. Peter war so lieb, wie meistens auf dieser Reise, beide unserer Koffer zu schleppen (ziehen). Schnell unser Abfahrtgleis gesucht und dann...
hatte der Zug eine halbe Stunde Verspätung, wo er bis Augsburg auch nur zehn Minuten davon aufholte.
Peter und sein EOS Numero Zwo
 
Ein Glück, daß wir Platzreservierungen hatten, denn der Zug war echt zum Bersten voll! Allerdings war dieser ICE extrem viel enger geschnitten als der von der Hinfahrt. Wir saßen außen, uns gegenüber, an den Fenstern, aber am Tisch mit zwei Computernerds. Mein Sitznachbar war erkältet und popelte von Zeit zu Zeit hingebungsvoll in der Nase.
Ich döste ab und zu, wir verspeisten unsere Brote, Peter hatte am Bahnhof noch ein Wasser organisiert und er verzog sich dann irgendwann in das Bordrestaurant. Ich glaube der Service war da nicht so prickelnd. Jedenfalls trudelten wir dann so gegen 18 Uhr 20 im Heimatländle ein.
Der Bahnhof ist ja schon teils umgebaut, was dazu führte daß wir in bzw. an der Pferseer Unterführung landeten, also nochmal umgekehrt und zurück, damit Sabrina uns mit dem Auto einsammeln konnte. Schneller Fahrerwechsel und gen Heimat gebraust, wo uns Pasta mit Soße, alkfreier Wein und Sekt erwarteten. Wir überreichten unser Mitbringsel und erzählten noch lange Storys vom Urlaub, bis uns allen die Augen schwer wurden. Denn die Zeitumstellung der Nacht zuvor steckte uns in den Knochen und schließlich war Montag ja ein Arbeitstag. Zumindest für Eine von uns.


Wir beiden Ex-Urlauber faulenzten den ganzen Montag herum, wir waren noch nicht so wirklich wieder im Alltag angekommen. Unsere Koffer blicken uns ebenfalls immer noch vorwurfsvoll an. Aber Hauptsache noch einmal gepostet und Fotos raufgeladen. Hier grinsen uns doch eher kahle Bäume und ein unwirtliches Wetter an. Zum Waschen besteht also noch keine Eile, sind es doch nur Sommerklamotten in den Koffern. Auf jeden Fall besorgen wir uns für unsere nächste Reise neue Koffer, soviel steht fest.

Bleibt uns nur... noch ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen, ein paar Nachberichte zu verfassen und uns zu überlegen WANN wir das nächste Mal, WO hin verreisen werden.

Hvala für's Mitlesen und Kommentieren. Und dann Ciao!

6 Kommentare:

  1. Tja ihr Lieben, alles hat einmal ein Ende
    und die schönen Dinge im Leben sind immer viel zu schnell vorbei .
    Aber Daheim ist es auch schön, wir haben ja zum Glück net immer Schietwetter.
    Nun wieder gute Eingewöhnung in den Alltag und eine schöne Vorfreude auf die nächste Reise wohin sie euch auch immer führen mag . Lg bis bald wieder

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    1. ...nur die Wurscht hat zwei. Da hast Du Recht, Uschilein. Da fiebert man monatelang drauf hin und WUSCH isses scho wieda rum. *seufzt abgrundtief* Wir sind auch gern dahoim, aba scheens Wetter zur Abwechslung wär scho mol net schlecht. Wie gesagt, werde noch ein bisserl nach-Bloggen, hoffe das liest Du dann au no und ansonsten vielen Dank für Deine frommen wünsche. Wünsche Euch auch eine baldige Auszeit, anderswo. Re-lG.

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  2. Vor dem Aufstehen aufstehen *lachtränen* Super Sitznachbarn *augen zuhalt*

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    1. Der hat eigentlich ganz schnuckelig ausgesehen, blond, groß, norddeutsch halt. Und dann sowas. Meinte wohl aus dem Augenwinkel krieg ich das nicht mit. Unappetitlich. Bäh.

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