Es regnet…
ohne Unterlaß. Ich erinnere: WIR HABEN EIN CABRIO GEMIETET!
So
unternahmen wir halt unseren Ausflug im strömenden Regen in die äußerste rechte
Landesspitze Nordzyperns feucht fröhlich, mit geschlossenem Verdeck. Es war
eine recht holprige Angelegenheit, aber auch das hat Peter bravourös
gemeistert. Ausgefranste Straßenränder, Schlaglöcher, Steine, aber wir fanden
dank Navi und Karte gut hin.
Hin und
wieder (kurz vor dem Kloster) standen Esel einfach mitten auf
der Straßen und wichen nicht. Sie warteten geduldig am Autofenster, daß wir Was
rausrückten, was wir dann auch taten, wodurch die Eselselfies entstanden. Na
okay, wir haben gegenseitig geknipst, aber Ihr wißt was ich meine, oder? Leider
gab’s bei uns keine Karotten, nur einen Apfel, den Peter abbiß und die Teile
verteilte, aber immerhin. Gnädig ließen uns die einzelnen Esel dann vorbei.
Auf dem
Parkplatz vom Kloster ließen uns die Tiere fast nicht aussteigen, vor lauter
Betteln und Gier. Peter hat nur gesagt… einfach ignorieren und das hat gefunzt.
| Mei schau wia er schaut... |
| Awh, heute bleibt die Küche kalt! |
Aus den
davorstehenden Tafeln konnten wir einige Daten entnehmen, die ich jetzt ad hoc
auch nicht parat habe, aber wie ich mich dunkel erinnere, ist dieser
Wiederaufbau/die Renovation ein gemeinschaftliches Projekt von Türken und
Griechen, Muslimen (?) und griechisch Orthodoxen um zu veranschaulichen, daß
sie die Dinge nicht nur trennen, sondern sie tätig an der Vereinigung arbeiten.
Wenn schon nicht die Regierung, so doch wenigstens die Kirche. Und zwei
Putzfrauen schrubbten gerade den Kirchenraum. Der einzige Ort außen wo es nicht
tropfte, war von der Galerie der Frauen herab. Das Dach wurde dort nämlich
schon wasserdicht gemacht.
Alles in
Allem enttäuschend für uns, eine affig lange Fahrt für nicht viel…
Zeitvertreib. Wie öde wir das eigentlich fanden haben wir den anderen nicht
gesagt, die ja zwei Tage später mit dem Bus dorthin fuhren. Aber die Esel
fanden wir witzig, trotz Regen, und wilde Schweine sind uns auch noch begegnet.
Die
restliche Reisegrupe (der Busfahrenden) fand es ganz gut dort, haben sie doch
vermutlich ganz gute Informationen vom Reiseleiter Kaya erhalten. Aber Kultur
wollten wir uns ja sowieso nicht so geben, also war es auch für uns ganz gut,
fad aber okay.
| So eine Schweinerei, die ham nix für uns... |
Auf dem
Heimweg hatten wir eine atemberaubende Aussicht, mit einem tollen
Sonnenuntergang, fuhren wir ja an der Küste entlang. Dort entdeckten wir noch
eine Kirche, die wir uns ‚reinzogen‘, die Ayios Thyrsos Kirche. So sind sehr schöne
Küsten-, Sonnenuntergangs- und Palmenfotos entstanden. Mit einem bissl Kultur
angehaucht.








Tolle Pfotos trotz öde und fad— Kuldur
AntwortenLöschenLg Uschi
Haha, wir haben das Meiste rausgeholt, mehr war nicht, außer vielleich noch Heiliges Wasser... Und ich muß noch Eselselfies nachrüsten, hat Peter gemeint. Kommen daher noch. Re-lG, Regina
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