TAG 11
Gut ausgeruht liegt ein ereignisreicher Tag vor uns und eins meiner Highlights noch dazu.
Los ging’s erstmal damit mit unserem Reiseleiter Ahmed und
unserem zuverlässigen Busfahrer (der mir immer rücksichtsvoll den Bus tiefer legt)
nach Luxor zu tuckern. Die Entfernungen sind hier überschaubar. Dabei fällt mir
unsere Tochter ein, die als Kind mal verwundert gefragt hatte ob denn alle
Männer Peter heißen würden? Hier kommt es uns so vor als würden sie alle Ahmed
heißen! Unser erster Zwischenstopp ‚Der unvollendete Obelisk‘. A Stoi halt scho
wieda, diesmal am Boden liegend, in’s Gestein gehämmert.
„Er befindet sich in einer Grube im nördlichen Bereich der altägyptischen Steinbrüche in und um Assuan, etwa einen Kilometer südöstlich des Nils. Wäre er fertiggestellt worden, wäre er bei der Fertigstellung der größte seiner Art und des Altertums gewesen. (4,2 m l x 4,2 m b x 41,75 m, Gewicht 1168 t) Es wird vermutet, dass er unter der Königin Hatschepsut begonnen wurde und für den Tempel in Karnak bestimmt war. Er besteht aus Rosenquarz und Risse im Material hätten angeblich zur Einstellung der Arbeiten geführt. Der untere Teil des Obelisken ist immer noch mit dem Fels, aus dem er geschlagen wurde, verbunden. Sämtliche Spuren späterer Teilungsversuche in verschiedenen Zeitperioden sind zwar erkennbar, wurden aber ohne Erfolg beendet.“
Mein Mann befand sich dort übrigens auf unerlaubten Abwegen, wurde auch von einem Wachmann darauf hingewiesen, aaber wie so oft und auf Verhandlungsbasis und nach a bissle ‚Bakshish‘… hat der Wachmann auf verbotenem Terrain mit ihm eine Fotosession abgehalten *kopfschüttel*.
Danach wurden wir weitergekarrt (mit dem Reisebus natürlich)
zum Assuan Staudamm. Endlich!! Er ist nur im mittleren Teil für die
Allgemeinheit zugänglich. Sowohl die eine, als auch die andere Seite wird von
Millitär bewacht und ist nicht zugänglich. Der Bus spuckte unsere Gruppe also
aus, wir ignorierten größtenteils den Souvenirladen und konzentrierten uns auf
das Wesentliche.
Was da wäre, dass z.B. das Wasser dort glasklar ist und
tatsächlich Krokodile darin leben (im Nil nämlich nicht, weil das Wasser dort
so dreckig ist. Es hat weder Bade- noch Trinkqualität.). Seid mir nicht böse,
aber die genauen Daten sind im Internet nachlesbar. Hier also nur ein paar
Infos und Eckdaten:
das Bauwerk
besteht aus dem Damm selbst, der Staumauer und dem Nasser See. Er wird auch als
Hochdamm bezeichnet (as-Sadd al-ali), befindet sich in Oberägypten etwa 13 km
stromaufwärts der Stadt Assuan und staut Wasser zum Nasser See auf, bis zum
Sudan, wo er dann Nubia See heißt.
Die Bauzeit
betrug zehn Jahre (1960 bis 1970), eröffnet wurde der Assuan Staudamm 1971 von
Anwar el-Saddat. Der Nasser See hat eine ungefähre Wasseroberfläche von bis zu
6.000 Quadratkilometern und eine maximale Kapazität von beinahe 170
Kubikkilometern Wasser.
Kostenpunkt 2,2
Milliarden Euro. Verluste: 451 Menschen sind bei den/durch die Baumaßnahmen
gestorben. Ahmed hatte uns zwar erklärt dass, warum und wann der See abgelassen
wird, ich glaube jedes Jahr, aber das müsst Ihr bitte Peter fragen, weil… ich
es schon wieder vergessen habe und nicht ergoogeln konnte. *alzheimer
runs in the family*
Nach diesem ereignisreichen Tag plumpste ICH zumindest müde in’s Bett. Geträumt habe ich von weiteren ägyptischen Abenteuern. Davon Morgen mehr, Habibis!




































Zu Assuan bei Nacht: Unglaublich schön und traumhaft.
AntwortenLöschenLiebe Grüße 😃😃
Ja, ein bisschen kommt man sich schon wie bei 1001 Nacht vor und wartet auf den fliegenden Teppich.
LöschenHallo nach Ägypten 🙋🏻♀️, 😃 habt noch tolle Tage im warmen Süden ☀️. Liebe Grüße und hoffentlich bis bald 🧁.
AntwortenLöschenDankeschön, Conny. Und auch biba. *winkt*
LöschenHallo Ihr Ägyptenreisende, tolle Eindrücke, bin auch gespannt auf die spätere persönliche Berichterstattung! Für Kommentare im Blog bin ich leider zu blöd, sorry, guck aber gerne rein.😊 So, jetza no, schönen Resturlaub und kommt wieder gut nach Hause (dicken Pulli anziehen!), bis bald! 😘
AntwortenLöschenDankeschön, liebes Schwägertier. Das machen wir, die persönliche Berichterstattung, meine ich. Und für unsere Heimkehr könntet Ihr ja schon ein wenig einheizen, zwanzig Grad Temperaturunterschied hätt's etz net braucht! Wo ist der Goldene Herbst, wenn man ihn braucht? Ach ja, bei Eva in Wien! ;-)
LöschenWow einfach tolle Bilder
AntwortenLöschenDankeschön. 🤗 Der Staudamm UND das Land überhaupt sind wunderschön und beeindruckend. 😍
LöschenGorgeous ❤️❤️ looking good 😊
AntwortenLöschenThanks, Pauline. Could it be that you're a tad bit biased? LOL 😘
LöschenLol not at all x
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